Workshop Wasser

Am 8. Juli bieten wir relativ kurzfristig einen Workshop zum Thema Wasserapport in der Eifel an.

Oftmals fehlt uns der richtige Ort für diese Art Arbeit. Entweder dürfen Hunde nicht in den See oder es ist so überlaufen, dass man nicht in Ruhe arbeiten kann.

Wir haben jetzt einen wunderbaren Ort in der Eifel gefunden, den wir für unseren Workshop Wasser gemietet haben.

  • An dem Tag können wir daran arbeiten, dass Euer Hund sich traut, in das kühle Nass zu gehen.
  • Dass er sich traut, den sicheren Boden unter den Füßen zu verlieren und zu schwimmen.
  • Wie kann man Wasser in die gemeinsame Arbeit einbinden?
  • Wie kann ich Kontrolle aufbauen, wenn mein Hund ein Wasserjunkie ist?
  • Wie kann ich selber aktiv werden und gemeinsam mit meinem Hund im Wasser Abenteuer erleben?

Also: Für alle die wollen, Badehose einpacken (kein muss)!

Termin: 8. Juli 10.00 Uhr – ca. 18 Uhr

Gebühr: 99.- €

Für Monatsabonnenten 45.- €

Wir freuen uns auf Euch.

Anmeldung Seminar-Kurs

Der Beitrag darf gerne geteilt werden!

Neue Seminarangebote

Wir haben für Euch neue Seminare geplant.

Bis Oktober gibt es einen Querschnitt von verschiedenen Themen.

Basiserziehung und Grundlagen im Basis-Seminar.

Treibball für gemeinsame Beschäftigung.

Kreativität und Dynamik im Alltag für alle, denen Ideen für gemeinsame Aktionen fehlen oder die einfach nur nach neuen Impulsen suchen.

Reizangelseminar für bessere Jagdkontrolle oder auch für gemeinsamen Spaß mit Deinem Hund.

Im Sommerferien – Intensiv- Seminar gehen wir tiefer auf Deine individuellen Baustellen ein. Die aktive Teilnehmerzahl ist auf max. 6 Mensch-Hund-Teams begrenzt.

Im Jagility-Workshop lernt Dein Hund verschiedenen körperliche Fertigkeiten, kann an einem besseren Körpergefühl arbeiten oder auch komplexe Zusammenhänge erkennen lernen. Es geht nicht um Platzierungen oder Leistung, sondern um das Beibringen von Fertigkeiten und Teamarbeit.

Verstehen und Verstanden werden – hier geht es um die Kommunikation mit Deinem Hund. Dass nicht nur er Dich versteht, sondern Du genauso verstehen lernst, wenn er Dir etwas mitteilt. Nur wenn man sich gegenseitig versteht, kann Kommunikation stattfinden und Beziehung und Vertrauen wachsen.

Wer also intensiv ein Wochenende mit Erziehung- und Beziehungsarbeit erleben möchte, ist bei den Veranstaltungen herzlich willkommen.

Für November planen wir ein 2tägiges Seminar für Frischfütterung und die daraus resultierenden Möglichkeiten der gemeinsamen Beschäftigung. Termin wird noch bekannt gegeben.

Unser komplettes Programm findest Du bei Programm 2018 oder mit diesem Link.

Eure Karin

 

Nach Tod kommt Leben

Nach Tod kommt Leben!

Lange konnte ich diesen Beitrag nicht schreiben. Zu sehr schmerzte der Verlust von meiner besten Lehrerin aller Zeiten, Freundin, Wegbegleiterin, Gefährtin: Carla.

Sie ist im Juli letzten Jahres gestorben. Sie wird unvergessen bleiben.

Leider ist das Hundeleben einiges kürzer als unseres und wir können nur unseren Hund während seines Lebens begleiten, betreuen, versorgen, auf seine Bedürfnisse achten und ihm ein möglichst schönes und artgerechtes Leben bieten. Für uns alle ist irgendwann der Zeitpunkt gekommen, wo wir ihn gehen lassen müssen.

Eine Schutzbefohlene, die mich über Jahre begleitet und mein Leben komplett verändert hat, zu verlieren, war für mich sehr schwer. Wie jemand trauert und wie lange es dauert, muss jeder für sich entscheiden.

Aber es kommt auch wieder die Zeit für einen Neuanfang.

Mitte Mai wird wieder ein Hundemädchen bei uns einziehen. Wir freuen uns so!

 

Gewalt im Hundetraining

Gewalt im Hundetraining

Alle die meine Hundeschule kennen, wissen, dass bei mir das Thema Ethik ein entscheidender Aspekt im Umgang mit dem Hund ist.

Um so mehr verwundert es mich, dass Hundebesitzer es tolerieren und akzeptieren, wenn ihre Hunde von Trainern misshandelt werden. Ich höre immer wieder von gebrochenen Knochen, Hunden, denen an den Lefzen gerissen wird, die geschlagen werden. Ich habe Trainings miterlebt, die konnte ich nicht bis zum Ende ansehen, so grausam fand ich das, was passiert ist.

Wollen wir so mit unserem Sozialpartner Hund umgehen? Alle behaupten, sie lieben ihren Hund. Wie kann man dann so etwas tun oder auch zulassen, dass es mit ihm getan wird?

Natürlich hat man dann erst einmal das Problemverhalten abgestellt. Oft sind die Menschen dann sogar zufrieden, man hat ja sein Problem gelöst. Wenn wir unsere Kinder verprügeln, trauen sie sich auch nicht mehr, bestimmte Verhaltensweisen zu zeigen. Aber ist es tatsächlich das, was wir wollen? Dass unser Sozialpartner vor uns Angst hat? Dass er sich wehren muss? Dass er sich überhaupt nicht mehr traut, aufzumucken?

Vorbeugen, statt Reagieren

Erstaunlich finde ich auch, dass Menschen oft ein riesen Problem damit haben, den Hund in einer Box zu begrenzen oder draußen an der Leine zu begrenzen, aber keine Probleme damit haben, den Hund anzubrüllen, zu schlagen, mit Starkzwangmitteln gefügig zu machen, etc., wenn er nicht das tut, was von ihm erwartet wird.

Ich finde es traurig, dass Menschen oftmals ihre Macht missbrauchen, sich über die Unterjochung eines Hundes selber ein erhabeneres Gefühl verschaffen und dann auch noch der Meinung sind, dass sie gute Hundeführer oder gar Hundetrainer sind. Mangelndes Fachwissen wird dann oft mit Gewalt am Hund kompensiert, statt sich Gedanken über das Tier und die Ursachen für dessen Verhalten zu machen.

Das bedeutet nicht, dass es bei mir immer Schmusekurs gibt. Aber Fairness, Kommunikation und Respekt vor dem Anderen ist ein entscheidender Punkt in der Hund-Mensch-Beziehung.

Es gibt ein schönes Sprichwort zu diesem Thema: Es ist dumm, immer das Gleiche zu tun und eine Änderung zu erwarten.

Das Schwierigste ist allerdings, wirklich etwas anderes zu tun und anzufangen, umzudenken. Und wenn man angefangen hat, umzudenken, dies auch in die Praxis umzusetzen. Danach kommt die Schwierigkeit, dass man das, was man umgesetzt hat, auch beibehält. Ja, ich gebe zu, das ist alles schwieriger, als dem Hund eins mit der Leine überzuziehen oder ihm Schmerzen zuzufügen.

Aber es lohnt sich!

Für meine Kunden

Für meine Kunden:

Ich bin in diesem Jahr 10 Jahre selbständig.

Zeit über einige Dinge nachzudenken. Wenn ich die derzeitige Lage betrachte, bin ich einfach nur dankbar.

Es gibt viele schwierige Situationen für einen Hundeerziehungsberater:

Besonders, wenn die Problematik in der Familie meiner Kunden so gravierend ist, dass die Menschen sich von ihrem Hund trennen wollen. Die Belastung bei Mensch und Hund zu sehen, ist eine der schwierigsten Aufgaben für mich. Im Besonderen, weil der Hund keine Fürsprecher hat und er fast immer der Leidtragende ist. Unverschuldet in diese Situation gebracht, ist er, je nach Problematik, sehr häufig chancenlos.

Um so dankbarer bin ich für die Menschen, die ich begleiten darf. Die sich unsägliche Mühe geben, eine gute Beziehung zu ihrem Hund aufzubauen. Die Zeit und Energie investieren, erarbeitete Lösungsansätze umzusetzen, regelmässig über die Mensch-Hund Beziehung schauen lassen und die die kleine Hundeseele ein Hundeleben lang begleiten, unterstützen, fördern.  Die ihren Hund einfach nur lieben, ohne Bedingungen.

Vielen Dank, dass ich mit Euch arbeiten darf!!!

Eure Karin

Begrenzung versus Freiheit

Begrenzung versus Freiheit

"Der Hund muss doch noch Hund sein dürfen, er soll doch auch seine Freiheit genießen. Er muss nur kommen, wenn ich ihn rufe."

Das sind so die Standardsprüche vieler Hundehalter. Aber was bedeutet das eigentlich? Es ist eigentlich ein Widerspruch in sich!

Freiheit

Er muss nur kommen, wenn ich ihn rufe. Was hat das mit Freiheit zu tun. Wenn der Mensch das möchte, hört die Freiheit auf? Wo ist dann die Freiheit? Sie ist nur solange für den Hund vorhanden, wie wir es tolerieren. Passieren Dinge, die wir nicht möchten, ist es vorbei mir der Freiheit. Ist das tatsächlich Freiheit? Hätte er wirklich Freiheit, könnte er alles selbst entscheiden und managen. Dann müsste er auch nicht kommen, wenn wir ihn rufen. Das wäre Freiheit. Aber das wollen wir auch nicht.

Pflichten

Genießt er tatsächlich seine Freiheit? Oder bedeutet es eher die Wahrnehmung von Pflichten und Aufgaben? Dass er für Sicherheit sorgt, indem er unterwegs als erstes alle fremden Hunde und Menschen checkt. Oder überall sein Revier für die nachfolgenden Nahrungskonkurrenten markieren muss? Vielleicht auch für die Sicherheit der Kinder zuständig ist? Oder er seine Menschen beschützen muss? Oder, oder, oder. Also: Kann der Hund wirklich draußen seine Freiheit genießen? Oftmals bedeutet dies wirklich Stress für ihn, von wegen Freiheit genießen......

Hat er im Rudel Freiheit? Darf er da auf fremden Terrain sich von der Gruppe entfernen? Darf er da eigenständig agieren? Oder wird das vom Ranghöchsten entschieden und angeleitet? Ist es außerhalb der Gruppe für ihn alleine sicher?

Sicherheit

Vor einigen Jahren war ich mit meiner Kollegin Angelika auf einer kleinen Insel in Thailand. Dort lebte ein Hunderudel von 4 Hunden. 2 Rüden und 2 Hündinen. Die Rüden mochten sich nicht wirklich. Sie lagen innerhalb der Bungalowanlage immer an unterschiedlichen Orten. Die Hündinnen ebenfalls. Also auf geschütztem Terrain war die räumliche Nähe nicht so entscheidend. Es war halt sicher. Aber wenn die Hunde-Gruppe über die Insel zog, waren alle 4 unmittelbar zusammen. Für sich alleine wäre dort kein Hund sicher gewesen. Der ranghöchste Rüde hat geregelt. Er hatte auch diverse Löcher im Kopf von Kämpfen mit fremden Hunden. Jetzt kann sich jeder mal überlegen, wie es in der Realität aussieht, wenn wir mit Hund im Wald unterwegs sind........... Oftmals werden wir dann mit fremden Hunden konfrontiert, dann kommt lange nichts und dann kommt irgendwann ein Mensch. Zusammen unterwegs sein, sieht anders aus. Das heißt auch nicht, dass diese Hunde ihre Freiheit genießen. Eigentlich sind sie mutterseelenallein unterwegs, auf sich allein gestellt, weil die Menschen denken, es ist für sie ok. Aber welche Bedürfnisse hat eigentlich ein Hund?

Das größte Bedürfnis beim Hund ist Sicherheit. Fühlt er sich nicht sicher, kann er nicht fressen. Fühlt er sich nicht sicher, kann er sich nicht fortpflanzen. Und diese Sicherheit und Geborgenheit können wir Menschen auch beim Hund gewährleisten, wenn wir uns vor Augen führen, was es für ihn bedeutet.

Hund sein dürfen heißt also: Sich entspannt zurücklehnen können und Papa und Mama alles regeln lassen, so wie in einem Hunderudel auch das ranghöchste Paar alles für die Gruppe regeln würde.

Geborgenheit

Und es gibt Hunde, die es regelrecht genießen, wenn sie den Schutz und die Geborgenheit von den Menschen bekommen.

Ich habe diese Woche ein Foto zugesandt bekommen, wo man förmlich sieht, wie der Hund die Begrenzung durch Mama genießt. Er versenkt förmlich seinen Kopf in die Halskuhle von seiner Besitzerin, so genießt er diese Geborgenheit. Dieses Foto fand ich so selbsterklärend, dass ich direkt diesen Beitrag schreiben musste.

img-20160917-wa0000

Die meisten Hunde sind mit der Freiheit, die wir ihnen aufzwingen, so überfordert, dass der Stresspegel ins unermessliche steigt. Die Anzeichen werden nur selten wahrgenommen.

Begrenzung bedeutet die Wahrnehmung unser Elternrolle

Der Beginn von einer guten Beziehung und Erziehung ist Begrenzung. Kann man den Hund in der Wohnung nicht begrenzen, dann sicherlich nicht draußen, wenn es in seinen Augen kritisch wird.

Möchten wir gut erzogene Hunde, die sich an uns orientieren und unsere Signale befolgen und zu uns eine gute Beziehung und sichere Bindung haben, müssen wir uns das erarbeiten und unsere Elternrolle wahrnehmen.

Ich helfe Euch gerne dabei.

Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche

Eure Karin

Download Bereich

Ab sofort gibt es einen Download Bereich:

Ihr findet dort Webinare zu unterschiedlichen Themen, die Ihr Euch downloaden könnt.

So kann ich Euch die unterschiedlichsten Themen zugänglich machen, auch wenn Ihr nicht zu meinen Veranstaltungen kommen könnt.

Ich bin super gespannt, wie es bei Euch ankommt. Bereits jetzt gibt es die ersten Themen:

Jagen, Beute machen und Verdauen.

Das Thema Leinenführung ist bereits seit einigen Wochen online.

Das neue Thema Reizangel - Jagdkontrolle steht ab sofort zum Download bereit.

Liebe Grüße

Karin