Leinenführworkshop

Gestern haben wir uns wieder mit dem schwierigen Thema Leinenführung beschäftigt.

Mit viel Praxis starteten wir in den Tag, mit Trockenübungen ohne Hund, nämlich Führung von Menschen.

Dann ging es mit dem Hund in die Praxis und bei allen Teilnehmern gab es wieder den gewünschten AHA-Effekt.

Am Ende waren sich alle einig, dass sie wieder ein Stück weiter gekommen sind und wünschten sich für Ende des Jahres eine Wiederholung.

Also: nächster Leinenführworkshop am Samstag, 23. November.

Es hat mir, wie immer, mit den Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht!

Workshop Jagdkontrolle

Es ist soweit. Die neue Hasenzugmaschine kommt zum Einsatz.

Seit Jahren habe ich mir diese Trainingsmöglichkeit gewünscht, jetzt ist sie da!

Wir arbeiten mit extremen, jagdlichen Ablenkungsreizen, wie im richtigen Leben.

Ich freue mich über alle Teams, die bei diesem Ereignis dabei sind!

Zweiter Workshop Jagdkontrolle am Samstag, 28. September 2019 9:00 bis 13:00 Uhr.

Teilnahmegebühr: 50,-€

Um Anmeldung wird gebeten!

Eure Karin

Abenteuer-Urlaub 2019

Gemeinsam mit unseren Hunden, waren wir Ende Mai zum Abenteuer-Urlaub an der Nordsee in Fedderwardersiel.

Wir praktizierten das Zusammenleben nach Natural-Dogmanship, verbrachten gemeinsame Abende und hatten viele schöne Trainingseinheiten.

Selbst die anfänglich schwierigen Hunde integrierten sich harmonisch in die Gruppe und konnten sich am Ende, gemeinsam mit ihrem Menschen, in unterschiedlichsten Situationen auf eine gemeinsame Arbeit einlassen und auch die Nähe anderer Hunde aushalten.

Die Gruppe habe ich als sehr harmonisch und tolerant empfunden. Es gab Raum für die Fortgeschrittenen, genauso wie für die Anfänger. Alle halfen sich untereinander. Ein wunderbares Team!

Mit Freuden haben ich auch wahrgenommen, welche Mühe sich die Teilnehmer bei der Auswahl ihrer Kostüme beim gemeinsamen Krimidinner gemacht haben. Das Krimidinner ist schon ein Ritual und ist immer der Eisbrecher am ersten Abend. Was für ein Spaß!

Es hat mir viel Freude gemacht, gemeinsam mit den Mensch/Hund Teams unterwegs zu sein. Das Wetter hat schön mitgespielt und ich habe die Zeit mit allen sehr genossen.

Es wird sicher einen Abenteuer-Urlaub 2020 geben.

Eure Karin

Erholung oder Depression?

Anlässlich dieses wunderbaren Bildes von Leni möchte ich heute mal wieder einen Beitrag schreiben.

Unser Alltag ist oft stressig und wird von vielen verschiedenen Faktoren bestimmt, die wir meistens nicht beeinflussen können. Unser Hund muss Vieles davon mitmachen bzw. miterleben.

Wie würde sein Alltag in der Natur verlaufen, wenn wir nicht diese Hektik in seinen Alltag bringen würden?

Er würde erst einmal Schlafen, Ruhen, Träumen. Vielleicht sich noch an ein anderes Rudelmitglied kuscheln. Wenn dem ranghöchsten Rudelmitglied der Magen knurrt, gehen sie gemeinsam als Gruppe auf Nahrungssuche. War man erfolgreich, wird natürlich gefressen und sich den Bauch vollgeschlagen. Und dann?

Schlafen, Ruhen, Verdauen, Träumen, sich Umdrehen, Schlafen, Ruhen, Verdauen, Träumen, Kuscheln, Schlafen, etc.

Nicht permanent das Terrain bewachen (es sei denn, er hat eine Führungsposition), nicht ständig seine Menschen kontrollieren, nicht die Kinder erziehen, nicht ständig die Aufmerksamkeit auf sich lenken wollen, nicht ständig Ansprache bekommen, ohne dass etwas Gravierendes passiert. Er hätte seine Ruhephasen, die er braucht, um entspannt und gesund durch dieses Leben gehen zu können.

Hunde schlafen in der Natur ca. 19 bis 20 Stunden täglich. Jetzt kann man sich überlegen, wie lange unser Hund schläft, während er mit uns zusammen lebt. Er braucht diese Ruhephasen, um sein Essen verdauen zu können, um im Schlaf und damit einhergehenden Träumen, das draußen Erlebte verarbeiten zu können.

Oft denken Menschen, wenn der Hund lange ruht, dass er depressiv wäre. Oh jeh! Es ist so furchtbar, wenn ein Hund nie richtig zur Ruhe kommen kann. Ständig angespannt sein, ständig aufpassen, ständig unter Strom. Wie würden wir Menschen uns dann fühlen? Wäre dies für unsere Gesundheit förderlich oder würden wir, aller Wahrscheinlichkeit nach, irgendwann Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekommen?

Ich finde es wunderbar, wenn die Hunde bei mir ganz viel Schlafen, richtig Abhängen, nichts tun müssen, einfach das Leben entspannt genießen und Urlaub vom Alltag haben. Natürlich haben sie auch Kontakt miteinander (diejenigen, die das mögen) oder bekommen artgerechte Beschäftigung, aber ein Großteil des Tages ist Schlafen bzw. Ruhen. So können Körper und Geist zur Ruhe kommen, sich der Verdauungstrakt erholen und die notwendige Regeneration erfolgen.

Gönnt Euren Hunden die nötige Ruhe, Erholungsphasen, regenerativen Schlaf und auch gute Träume!

In diesem Sinne: Schlaf weiter, Leni!

Neue Kontaktstunde

Nachdem unsere spontane Sonntags-Kontaktstunde so einen Anklang gefunden hat, habe ich mich entschieden, jetzt regelmäßig Sonntagmittag nach der Gruppenstunde eine neue Kontaktstunde einzurichten.

Für alle Mensch-Hund-Teams, die bei mir im Training sind, ist dies eine zusätzliche Möglichkeit für begleiteten Hundekontakt und ein Gespräch zwischen Hund und Hund.

Ab sofort Sonntags ca. 12.15 Uhr.

Webinar – Dein Welpe kommt ins Haus

Welpenerziehung leicht gemacht

Lange habe ich auf dieses Webinar gewartet. Wenn die Welpenbesitzer zu mir in die Hundeschule kommen, kennt man sich noch nicht so gut und dann gute Videos zu erstellen ist schon schwierig.

Erst wollte ich mit einer kleinen, etwas älteren Hündin die Videos drehen. Dann ist bei uns die Entscheidung gefallen, selber wieder einen Welpen in unsere Familie zu holen. So konnte ich unseren Weg mit den gedrehten Videos dokumentieren. Es hat mir sehr viel Freude gemacht und es ist tatsächlich so einfach, wie es aussieht.

Hier folgt ein kurzer Trailer vom Webinar: Dein Welpe kommt ins Haus – Welpenerziehung leicht gemacht

In diesem Webinar lernst Du in ca. 2 Stunden und 50 Minuten alles über einen guten Start mit Deinem neuen Familienmitglied.

  • erste Schritte
  • Begrenzung
  • Struktur zu Hause
  • die Umfelder
  • Instinkte und Bedürfnisse Deines Hundes
  • Prägung und Sozialisierung
  • Der Aufbau von Signalen
  • Wie sieht eine gute Welpenspielgruppe aus?
  • Wie positionierst Du Dich in der Rudelstruktur?
  • Leinenaufbau und Leinenführung
  • mögliche Fehlerquellen und deren Lösungsvorschläge

Jetzt online zum Download

Gewalt im Hundetraining

Gewalt im Hundetraining

Alle die meine Hundeschule kennen, wissen, dass bei mir das Thema Ethik ein entscheidender Aspekt im Umgang mit dem Hund ist.

Um so mehr verwundert es mich, dass Hundebesitzer es tolerieren und akzeptieren, wenn ihre Hunde von Trainern misshandelt werden. Ich höre immer wieder von gebrochenen Knochen, Hunden, denen an den Lefzen gerissen wird, die geschlagen werden. Ich habe Trainings miterlebt, die konnte ich nicht bis zum Ende ansehen, so grausam fand ich das, was passiert ist.

Wollen wir so mit unserem Sozialpartner Hund umgehen? Alle behaupten, sie lieben ihren Hund. Wie kann man dann so etwas tun oder auch zulassen, dass es mit ihm getan wird?

Natürlich hat man dann erst einmal das Problemverhalten abgestellt. Oft sind die Menschen dann sogar zufrieden, man hat ja sein Problem gelöst. Wenn wir unsere Kinder verprügeln, trauen sie sich auch nicht mehr, bestimmte Verhaltensweisen zu zeigen. Aber ist es tatsächlich das, was wir wollen? Dass unser Sozialpartner vor uns Angst hat? Dass er sich wehren muss? Dass er sich überhaupt nicht mehr traut, aufzumucken?

Vorbeugen, statt Reagieren

Erstaunlich finde ich auch, dass Menschen oft ein riesen Problem damit haben, den Hund in einer Box zu begrenzen oder draußen an der Leine zu begrenzen, aber keine Probleme damit haben, den Hund anzubrüllen, zu schlagen, mit Starkzwangmitteln gefügig zu machen, etc., wenn er nicht das tut, was von ihm erwartet wird.

Ich finde es traurig, dass Menschen oftmals ihre Macht missbrauchen, sich über die Unterjochung eines Hundes selber ein erhabeneres Gefühl verschaffen und dann auch noch der Meinung sind, dass sie gute Hundeführer oder gar Hundetrainer sind. Mangelndes Fachwissen wird dann oft mit Gewalt am Hund kompensiert, statt sich Gedanken über das Tier und die Ursachen für dessen Verhalten zu machen.

Das bedeutet nicht, dass es bei mir immer Schmusekurs gibt. Aber Fairness, Kommunikation und Respekt vor dem Anderen ist ein entscheidender Punkt in der Hund-Mensch-Beziehung.

Es gibt ein schönes Sprichwort zu diesem Thema: Es ist dumm, immer das Gleiche zu tun und eine Änderung zu erwarten.

Das Schwierigste ist allerdings, wirklich etwas anderes zu tun und anzufangen, umzudenken. Und wenn man angefangen hat, umzudenken, dies auch in die Praxis umzusetzen. Danach kommt die Schwierigkeit, dass man das, was man umgesetzt hat, auch beibehält. Ja, ich gebe zu, das ist alles schwieriger, als dem Hund eins mit der Leine überzuziehen oder ihm Schmerzen zuzufügen.

Aber es lohnt sich!

Für meine Kunden

Für meine Kunden:

Ich bin in diesem Jahr 10 Jahre selbständig.

Zeit über einige Dinge nachzudenken. Wenn ich die derzeitige Lage betrachte, bin ich einfach nur dankbar.

Es gibt viele schwierige Situationen für einen Hundeerziehungsberater:

Besonders, wenn die Problematik in der Familie meiner Kunden so gravierend ist, dass die Menschen sich von ihrem Hund trennen wollen. Die Belastung bei Mensch und Hund zu sehen, ist eine der schwierigsten Aufgaben für mich. Im Besonderen, weil der Hund keine Fürsprecher hat und er fast immer der Leidtragende ist. Unverschuldet in diese Situation gebracht, ist er, je nach Problematik, sehr häufig chancenlos.

Um so dankbarer bin ich für die Menschen, die ich begleiten darf. Die sich unsägliche Mühe geben, eine gute Beziehung zu ihrem Hund aufzubauen. Die Zeit und Energie investieren, erarbeitete Lösungsansätze umzusetzen, regelmässig über die Mensch-Hund Beziehung schauen lassen und die die kleine Hundeseele ein Hundeleben lang begleiten, unterstützen, fördern.  Die ihren Hund einfach nur lieben, ohne Bedingungen.

Vielen Dank, dass ich mit Euch arbeiten darf!!!

Eure Karin

Download Bereich

Ab sofort gibt es einen Download Bereich:

Ihr findet dort Webinare zu unterschiedlichen Themen, die Ihr Euch downloaden könnt.

So kann ich Euch die unterschiedlichsten Themen zugänglich machen, auch wenn Ihr nicht zu meinen Veranstaltungen kommen könnt.

Ich bin super gespannt, wie es bei Euch ankommt. Bereits jetzt gibt es die ersten Themen:

Jagen, Beute machen und Verdauen.

Das Thema Leinenführung ist bereits seit einigen Wochen online.

Das neue Thema Reizangel - Jagdkontrolle steht ab sofort zum Download bereit.

Liebe Grüße

Karin